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Mittwoch, 18. Mai 2011

Motorradclub Mühlenbeck

In Mühlenbeck gab es in den 20-iger / 30-iger Jahren einen Motorradclub "Ortsgruppe Mühlenbeck/Mark". Dank dem Forum Veteranen-Fahrzeug-Verbandes (VFV)  konnten die Typen der Motorräder bestimmt werden Triumph K9, TAS oder Ernst Mag. Alle Motorräder waren zugelassen in der Provinz Brandenburg.
Einer der Fahrer war/ist Ernst Müller der viel mit Artur Flemming gefahren ist. Leider läßt sich über Ernst Müller nicht viel in Erfahrung bringen bis auf die Tatsache das er bei einigen ältern Summtern und Mühlenbeckern in guter Erinnerung ist. Aber Artur Flemming gennant "der rote Teufel" war ein sehr erflogreicher Bahnfahrer in den 50-iger Jahren.

Mittwoch, 9. März 2011

Grabstätte polinscher Kinder

In der Liste der Bodendenkmäler ist auch die Grabstätte der polnischen Kinder in Mühlenbeck verzeichnet. Leider weiß das Amt auch nichts genaueres über die dort bestatteten Kinder. Jedoch fühlt sich das Amt zu Recht in der Pflicht die Grabstätte zu pflegen.

Auf dem Grabstein steht polnische Bürger


Hat jemand mehr Informationen zum Schicksal der Kinder? Soweit sich recherchieren läst gab es in Mühlenbeck kein Aussenlager des KZ Sachsenhausen. Jedoch müßen auch hier Zwangsarbeiter tätig gewesen sein. Laut einiger Quellen sollen in einer Konservenfabrik Flugzeugteile für das Heinkelwerk in Leegebruch hergestellt worden sein. Auch in Summt waren französische und holländische Zwangsarbeiter tätig in einer feinmechanischen Werkstatt.

Montag, 31. Januar 2011

Jagdschloss am Schulzensee

Kurz hinter der Brandburger Landesgrenze, damit schon in Mecklenburg Vorpommern, liegt etwas versteckt im Wald das Jagdschloss Waldsee. Benannt nach der kleinen am südlichen Ende des Sees gelegen Siedlung Waldsee. Das Jagdschloss selbst befindet sich direkt am Schulzensee.

In der Zeit von 1899 bis 1900 wurde das Jagdschloss vom  Erbgroßherzog zu Mecklenburg und Strelitz Adolph Friedrich V. erbaut.





Passend zur Größe des Hotels befindet sich ein Sandstrand am See und man kann sich Ruderboote ausleihen. Bestechend ist aber die Abgeschiedenheit und Ruhe.

Viele Wandermöglichkeiten ergeben sich durch die Lage des Schlosses. Selbst erprobt ist eine Wanderung zur Steinmühle am Grünower See. Man muss aber etwas Zeit einplanen um die Distanz zu schaffen. Belohnt wird die Familie mit einem weitläufigen Gelände an der Steinmühle. Für die Kinder ist dort ein Spielplatz aufgebaut worden mit Seilbahn und Klettermöglichkeit.



Freitag, 21. Januar 2011

Geschichte und Geschichten

Die ganze Region hat so einiges an geschichtlichen Aspekten zu bieten. 

  • Wo schlugen Napoleons Truppen (in Feldheim/Mühlen) ein Feldlager auf bevor sie gen Russland weitergezogen. Laut einigen Quellen soll Napoleon auch im Schloss Dammsmühle genächtigt haben. 
  • Welche Rolle spielte das Kloster Lehnin für die Region? Denn nicht nur Mönchmühle Mühlenbeck gehört zum Kloster viel andere Dörfer / Vorwerke in der Region ebenfalls. 
  • Wo ist der Einsiedler vom Entenpfenn hin?
  • Was ist aus dem Motorradclub Mühlenbeck geworden?



Freitag, 21. Mai 2010

Bloghaus Summt

Kurzer Abriss zur Summter Geschichte

Summt kann auf eine rechte lange Geschichte zurückblicken (Quelle Wikipedia): " Die Einwohner des benachbarten kleinen Ortes Summt – ebenfalls im Landbuch Kaiser Karls enthalten („Czumit“) – errichteten 1595–1596 eine eigene Dorfkirche, deren Patronat dem Gutsherrn Fahrenholtz übertragen wurde. Um 1600 entstand die erste durch den Geistlichen betreute Schule im Ort. Während Summt im Dreißigjährigen Krieg dem Erdboden gleichgemacht wurde, erlitten die Nachbardörfer Mühlenbeck, Feldheim und Buchhorst kaum Verluste, zumindest gibt es keine derartigen Belege.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden in Mühlenbeck und in Summt die Freiwilligen Ortsfeuerwehren, Gartenlokale wie das Deutsche Haus oder Summter See, eine kommunale Schule, ein Freibad am Summter See, ein Windrad zur Stromerzeugung (bereits 1924), ein Rathaus im Stil des Neuen Bauens (1935). Summt wurde 1928 nach Mühlenbeck eingemeindet. Bis 1940 erlebte das Gebiet mit seinen beiden natürlichen Seen einen ungeheuren Aufschwung als Naherholungsgebiet der Großstädter, es entstanden neben den bestehenden 14 Bauernhöfen fünf Fabriken, Ziegeleien und Töpfereien, 27 Handwerksbetriebe, fünf Tankstellen, sechs Einzelhandelsgeschäfte, je eine Arztpraxis, Apotheke, Drogerie, Sparkasse sowie ein Kino und 16 Gasthäuser."

Den Standort des Windrades habe ich gefunden. Auf einer alten Postkarte aus dem Jahr 1934 ist das Windrad auf der Höhe Dammsmühler Strasse versus Gutshof (jetzt HamHam) zu sehen.




geschichtliches zu Summt